• Manfred Kuntz Hebräische Wörter und indogermanische Verwandte. Etymologische Beiträge zur Schriftauslegung 2014, durchgesehene Auflage 2016
    490 Seiten, Hardcover
    ISBN 978-3-00-046099-9
    Verlag Werner Grimm Tübingen

    Reihe: Biblische Raritäten Band 14 29,50 €
    Bd-14 Schatten < p>Eine echte Rarität! Um aus Hunderten Beispielen zwei herauszugreifen: Wenn wir beachten, dass sich hebräisches ketonät über griechischen chitoon bis englisch cotton durchhält, dann sehen wir auch den (ungeheuerlichen!) Zusammenhang deutlicher zwischen jenen Gewändern, die Gott dem Menschenpaar im Paradies barmherzig angezogen hat (ketonät), und dem Gewand, das die Menschen dann dem einsamen Sohn Gottes unbarmherzig ausgezogen haben (chitoon). Oder: Von hebräischem jakar führt eine Linie zu lateinischem carus und von diesem zum deutsch gewordenen karat – das legt für Jesaja 43,4 die Übersetzung nahe: „Hochkarätig bist du in meinen Augen“.

    Die etymologischen Querverweise des systematisch angelegten Buches mit einer langen Reihe von Textbelegen sind dank eines umfassenden Registers der behandelten biblischen Stellen und Wörter gut auffindbar! Kuntz will keine abschließenden Ergebnisse vorlegen, sondern zu kritischer Prüfung und selbständiger Weiterarbeit anregen.